Buggy kaufen – Darauf sollte geachtet werden

Schnell nach der Babyzeit werden Krabbelkinder aktiv. Sie möchten nun nicht mehr in Blickrichtung der Eltern liegen, haben Lust auf ihre neue, reizvolle Umgebung. Nun ist es Zeit, für die Bedürfnisse des Kleinkindes den richtigen Buggy zu kaufen. Aber hübsche Kindermuster und ein gut beworbenes Modell bedeuten noch keine optimale Auswahl. Die nachfolgenden Aspekte sollen die Kaufentscheidung für das individuell beste Modell praxisnah unterstützen.


 Hier geht es zur aktuellen Vergleichstabelle!


Eigene Aktivität und Aktivität des Kleinkindes berücksichtigen

Der tägliche Spaziergang im Kinderwagen wird ab dem sitzfähigen Krabbelalter durch Ausfahrten im Kinderbuggy abgelöst. Sportliche Eltern sollten dafür einen Dreirad Buggy kaufen, am besten mit größeren, luftgefüllten Reifen. Denn damit sind auch spontane Jogger-Touren am Feldweg oder durch Waldstücke gut zu meistern.

Während der Fahrt im Buggy verhalten sich Kleinkinder sehr unterschiedlich. Solche kleinen Entdecker, die vor lauter Aufregung und Bewegungsdrang am liebsten aus dem Gefährt springen mögen, sitzen besser in einem Gefährt mit etwas höherem Eigengewicht und extra stabilem Alu-Gestänge. Dieses hält Wackeln und plötzliches Vorwärtsschubsen, Wippen und Hüpfen dauerhaft am besten aus.

Wer nur für gelegentliche Transporte einen Buggy kaufen möchte und bei wem das Kleinkind ansonsten im Auto mitfährt oder schon zu Fuß mitgeht, für den genügt zum schnellen Gang von A nach B ein Leichtmodell, zum Beispiel ein spartanisch ausgestatteter Reisebuggy oder Shopper. Diese Überlegungen sollten allerdings gleich nach Geburt für die Kleinkinderzeit bis zum dritten Lebensjahr gemacht werden. Denn falls sich die Gebrauchsbedingungen ändern, kann ein Leichtmodell schnell an die Grenzen seiner Stabilität kommen.


Sitzposition altersgerecht wählen

Im Kinderwagen liegen Babys mit Blick zu den Eltern. Während dieser Entwicklungszeit reagieren sie noch ängstlich oder überfordert auf nicht vertraute Umweltreize. Sobald sie jedoch die entsprechende Neugier für ihr Umfeld entwickeln, ist der Buggy mit Sitzposition von den Eltern weg richtig. Beim Kauf sollte deshalb auf ein leicht umklappbares Sonnenverdeck geachtet werden. So die Eltern bei Bedarf beruhigenden Sichtkontakt zum Kleinkind herstellen.

Eine andere Möglichkeit, das Kind sanft an die neue Sitzposition zu gewöhnen, sind Travel-Systeme mit der schnell möglichen Änderung über das Gestänge. Hierbei wird dieses bei Bedarf direkt über den Rädern komplett umgedreht, ohne das Kleinkind herauszuheben. Travel-Systeme der Marktführer sind schwerer als Kinderbuggys und in der Regel auch teurer. Dafür können sie ab Geburt und zum Teil mit Babyschale auch für den Transport im Auto verwendet werden.


Dauerhafte Belastungssituation vorab einschätzen

Wer nur in der Stadt unterwegs ist, dies aber täglich lang oder mehrmals täglich, sollte ein Modell kaufen, dessen Bereifung und Klappfunktionen besonders strapazierfähig sind. Testweise empfiehlt es sich, befreundete Eltern mit Kinderbuggy um eine Probefahrt zu bitten. Dabei lassen sich die Lenkbarkeit, das Gewicht und die Handhabung direkt in der Praxis erproben.

Für sportliche Eltern und Spaziergänge in der freien Natur empfehlen sich Jogger Buggys mit drei Rädern. Im Unterschied zu fast gleich aufgebauten Dreirad Buggys sind sie ultraleicht und größer bereift, was das Manövrieren über Feldwege und Wiesenstück deutlich erleichtert.

Wer die Belastungssituation noch nicht exakt einschätzen kann, sollte sich mindestens einen gut gepolsterten Vierrad Buggy kaufen und dazu für kurze und leichte Strecken ein preisgünstiges Reisemodell. Die Mehrinvestition ist je nach Marke nicht so teuer, als wenn ein überlasteter Kinderbuggy kaputtgeht und ein kompletter Nachkauf erforderlich wird.


Handhabung verschiedener Modelle vergleichen

Wer Eltern mit Kleinkindern im buggyfähigen Alter unterwegs erlebt, sieht zuweilen nahezu artistische Multitasking-Fähigkeiten. Vor allem in Reisesituationen mit Koffer, Kind und Buggy kann das Hantieren mit den Klappfunktionen zur Geduldprobe werden. Die besten Markenmodelle können jedoch mit einer Hand bedient werden, sowohl zum engen Zuklappen als auch zum Aufklappen, beispielsweise direkt auf dem Bahnsteig.

Solche leicht bedienbaren Modelle sind zugleich für häufiges Bedienen der Klappfunktionen ausgelegt. Es muss daher fast bei allen Marken etwas mehr investiert werden, um ein solches Modell zu erwerben. Angesichts der langen Gebrauchsdauer und der ständigen Erleichterung in der Handhabung lohnt sich dies aber auf jeden Fall.


Stoffqualität nicht nur für schicke Optik auswählen

Bunte Stoffe sind hübsch anzusehen, aber nicht immer robust genug für die komplette Nutzungsdauer des Modells. Qualitätskriterien beim Buggy Kauf sind daher hinsichtlich der Bezüge diese:

  • Der Stoff riecht nicht merkwürdig, vorzugsweise überhaupt nicht
  • Der Bezug ist als speichel- und schweißfest zertifiziert
  • Alle Stoffteile lassen sich abwischen, abnehmen und in der Waschmaschine bei 40 °C waschen
  • Der Stoff ist als licht- und farbecht ausgewiesen

Stoffqualitäten mit diesen erfüllten Kriterien können bei schöner, frischer Optik oft noch von nachrückenden Geschwistern genutzt werden.

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